Pinterest – kostenloser Traffic durch Bilder?

Ziel von Domain-Betreibern ist es, möglichst viel Traffic, also User-Zugriffe auf seiner Website zu generieren. Hierfür bietet sich die Nutzung der neuen Social Photo-Sharing-Plattform Pinterest an, um eigenen Content zu verbreiten und so die User auf die eigene Website zu führen. Aus Perspektive der Suchmaschinenoptimierung (SEO) bietet Pinterest somit die Möglichkeit, ohne größeren Kostenaufwand höhere Traffic-Zahlen zu erreichen.

Wie funktioniert Pinterest?

Mehr Traffic durch Pinterest als über Google+, Youtube und LinkedInAuf Pinterest können User Bilder oder ganze Kollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften, die dann öffentlich oder privat abgespeichert werden. Dahinter steckt die Idee eines gemeinsamen Austausches über verschiedene Hobbys, Interessen oder Einkaufstipps ausschließlich über Bilder.

Um sich auf der Plattform schnell zurechtzufinden, hier eine Auswahl der zentralsten Begriff:

  • Pin: Ein Pin ist ein Bild aus dem Web oder vom eigenen PC, welches mit einer Beschreibung und einem Quell-Link versehen wird.
  • Repin: Ist eine Funktion, um bereits in Pinterest vorhandene Fotos in eine eigene Pinnwand zu integrieren.
  • Like: „Gelikte“ Bilder kommen in die Favoriten-Liste eines Users, ohne sie einer bestimmten Pinnwand hinzuzufügen.
  • Board: Ist eine virtuelle Pinnwand, also eine Sammlung von Bildern zu einer bestimmten Rubrik.

Nutzer können Bilder „liken”, „repinnen” oder auch kommentieren. Durch „Repinning“ werden die Bilder in eine eigene Kollektionen aufgenommen und tauchen so immer wieder auf. Jeder Fund und jedes Pinboard kann wiederum mit „Tags“ versehen und somit markiert werden, um anderen Nutzern die thematische Suche zu erleichtern. Kollektionen entstehen, indem man jedes „gepinnte“ Bild gleich einem Board zuordnet.

Die direkte URL zur Originalquelle eines Bildes bleibt immer erhalten. Damit wird gewährleistet, dass die Herkunft jedes Contents stets nachvollziehbar ist. Hier sollte darauf geachtet werden, dass man nur Bilder „pinnt“, für die man auch die Rechte besitzt.

Pinterest als Traffic-Quelle

Da bei Pinterest jedes Foto direkt mit der Bezugsquelle verlinkt ist, können zum Beispiel Online-Shop-Betreiber auf Produkte hinweisen oder analysieren, welche Angebote beim Kunden beispielsweise beliebt sind. Diese Möglichkeiten stehen jedem Publisher offen. Man „pinnt“ optisch ansprechende Bilder aus dem eigenen Shop oder der eignen URL und trägt damit zu deren Weiterverbreitung bei. Zum anderen kann man so bestenfalls kostenlos höhere Traffic-Werte auf der eigenen Seite erzielen.

Es besteht auch die Möglichkeit, eigenen Content sowie eigene Projekte mit Follow-Links von Pinterest zu versehen und seine Webseite als Bilderquelle zu verwenden. Daraus ergeben sich zwei Vorteile:

  1. Platzierung direkter Links
  2. Anstieg der Besucherzahlen (Traffic)

Pinterest wird nicht nur immer populärer, es wird so auch immer mehr zu einem kostenlosen Traffic-Lieferanten. Über die von den Nutzern „gepinnten“ Bilder und Videos wird mittlerweile schon mehr Traffic zu den Zielseiten geleitet, als über Google+, YouTube und LinkedIn zusammen, so das Ergebnis einer Studie von Shareaholic, einem Anbieter für Tools zum einfachen Verteilen von Links in soziale Netzwerke.

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